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Griechischer Wein

19.02.2010, 13:05 Uhr • Marco Kanne • Kategorien: Kurz notiert, Staat, Politik & Gewalt

muss ein paar Prozente zuviel haben. Der Chefredakteur der griechischen Tageszeitung Ethnos*, Georgios Harvalias, übt sich im Interview mit dem Manager Magazin in krassester Realitätsverdrehung:

Als Mitglied der EU und der Euro-Zone hat unser Land seinen Teil zur Gemeinschaft beigetragen und die Regeln befolgt. Nun erwarten wir im Gegenzug, dass sich die EU mit uns solidarisch zeigt.

Was er wohl damit meint? Welchen Teil soll der griechische Staat denn beigetragen haben, als EU-Umverteilungsprofiteur Nr. 1? Welche Regeln hat der griechische Staat als Euro-Mitglied denn befolgt? Sicherlich nicht jene, keine falschen Informationen ĂĽber die Nettoneuverschuldung anzugeben.

*) steht der regierenden sozialistischen PASOK-Partei nahe

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In Verteidigung Westerwelles oder SPD, ihr seid die Braunen!

14.02.2010, 20:10 Uhr • Marco Kanne • Kategorien: Dies & Das, Geschichte

Eigentlich finde ich es ja eher unangenehm, Politiker zu verteidigen, ist Politik an sich doch die Ursache für das Leid auf der Welt. Allerdings bin ich auch der festen Überzeugung, dass die Anständigen nicht schweigen dürfen, wenn die Unanständigen aus ihren Löchern kriechen und nach Herzenlust hetzen, so wie dies die NRW-SPD-Führerin Hannelore Kraft getan hat.

Kraft, die bereits in der Vergangenheit mit unterirdischen AuswĂĽrfen zu glänzen verstand, warf FDP-Chef und Vizekanzler Guido Westerwelle nun vor, mit seinen Forderungen nach einer liberalen Reform des Sozialstaates “im braunen Sumpf” zu fischen. Damit bewegt sich Sozialistin Kraft nicht nur moralisch auf der untersten Ebene, sondern greift auch faktisch tief ins Klo. Denn jene Ăśberlegungen, mit denen Westerwelle eine längst ĂĽberfällige Debatte angestoĂźen hat, sind so ziemlich das Gegenteil von dem, was der “braune Sumpf” geil findet, in dem tatsächlich ja die politische Linke knietief steckt.

So reicht ein flĂĽchtiger Blick auf die sozialpolitische Agenda der NPD, um zu erkennnen, dass diese mit denen der SPD und der Linkspartei nahezu 100%ig konform geht. Von individueller Freiheit, persönlicher Verantwortung und freier Marktwirtschaft – wie von der FDP zumindest ansatzweise vertreten – findet sich dort nichts. Das ist natĂĽrlich keine Ăśberraschung fĂĽr politisch und historisch Gebildete, sind NPD, SPD und Linkspartei schlieĂźlich sozialistische Parteien.

Aus diesem Grunde sind auch alle linken Faschismustheorien nichts weiter als realitätsverdrehender Bullshit. Faschismus und Nationalsozialismus waren und sind nie die “letzten Zuckungen” des “Kapitalismus”, sondern des Sozialismus bzw. Korporatismus. Alle “braunen” Bewegungen sind aus der sozialistischen Bewegung hervorgegangen und haben sich stets als Teil dieser verstanden. Nazis sind also tatsächlich Linksextremisten.

So war nicht nur Benito Mussolini, BegrĂĽnder des italienischen Faschismus, eine der einflussreichsten Stimmen der Sozialistischen Partei Italiens, auch die Leitfiguren des Nationalsozialismus hatten einen linken Background: Hitler beispielsweise lief vor seinem Eintritt in die DAP (später NSDAP) mit der roten Armbinde der MĂĽnchner Räterepublik durch die Gegend. Und nicht nur Goebbels verstand sich zeitlebens als “deutscher Kommunist”.

Aber es ist gar nicht notwendig in die weiter entfernte Vergangenheit abzuschweifen, um den braunen Ungeist dort zu entlarven, wo er schon immer sein Unwesen trieb. So waren es nicht FPDler, sondern SPD-Sozialisten, die sich regelmäßig in faschistoider Hetze gegen andere Menschen ergingen. Beispielhaft dafĂĽr steht das unerträgliche, fremdenfeindliche Gerede von “Heuschrecken” und “Finanzhaien”, aber auch die nationalistischen Ausfälle des ehemaligen SPD-FĂĽhrers und Bundeskanzlers Gerhard Schröder, der Unternehmer und hart arbeitende, anständige Menschen, die vor der schamlosen Ausbeutung durch den deutschen Staat ins Ausland flĂĽchten, als “unpatriotisch” beschimpfte. Wundert es da noch, dass unter Mainstream-Gewerkschaftern, also dem traditionellen SPD-Milieu, der Anteil faschistisch und autoritär Gesinnter besonders hoch ist?

Ein Rat an Frau Kraft und all die anderen menschen- und freiheitsfeindlichen Sozialisten: Wenn euch das Fischen der Politik im “braunen Sumpf” – so wie mich – beunruhigt, dann gibt es dafĂĽr eine Lösung: Löst SPD, Linkspartei und deren Entourage aus randalierenden Antifa-Hassbanden und idologietriefenden (Staats-)Journalisten auf und stoppt eure Hetze und euren Kampf gegen die Entwicklung einer freien und offenen Gesellschaft in Deutschland, in der jeder Mensch endlich wieder Chancen hat, aus sich das Beste zu machen und GlĂĽck und Wohlstand zu erfahren!

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Sozialismus, das ist Arbeitszwang per Gesetz!

13.02.2010, 14:49 Uhr • Marco Kanne • Kategorien: Dies & Das

Die in Die Linke umbenannte SED lehnt den vom hessischen MP Koch geforderten Arbeitszwang fĂĽr Hartz-IV-Bezieher ab. Dies wäre “vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte” nicht tragbar und auĂźerdem ein Ausdruck von “RĂĽckwärtsgewandtheit”. Damit hat sie recht. So heiĂźt es im Strafgesetzbuch der sozialistischen DDR-Diktatur:

§ 249. Gefährdung der öffentlichen Ordnung durch asoziales Verhalten.

(1) Wer das gesellschaftliche Zusammenleben der Bürger oder die öffentliche Ordnung dadurch gefährdet, daß er sich aus Arbeitsscheu einer geregelten Arbeit hartnäckig entzieht, obwohl er arbeitsfähig ist, oder wer der Prostitution nachgeht oder wer sich auf ändere unlautere Weise Mittel zum Unterhalt verschafft, wird mit Verurteilung auf Bewährung oder mit Haftstrafe, Arbeitserziehung oder mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren bestraft. Zusätzlich kann auf Aufenthaltsbeschränkung und auf staatliche Kontroll- und Erziehungsaufsicht erkannt werden.

(via Die Achse des Guten)

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Griechenland hat noch Kleingeld ĂĽbrig

12.02.2010, 21:13 Uhr • Marco Kanne • Kategorien: Staat, Politik & Gewalt

Als hätten Rente mit Ende 50, ein ausgedehnter Staatssektor (rund jeder dritte “Beschäftigte” ist BĂĽrokrat oder ähnliches) und die ohnehin grassierende Korruption die sozialistische Republik Griechenland nicht tief genug in die ScheiĂźe geritten, da gönnt sich Hellas in diesem Jahr noch mal sechs nagelneue Kriegsschiffe.

Trotz Krise plant Griechenland den Kauf von sechs Fregatten der Fremm-Serie in Frankreich. Das sagte der griechische Vizeverteidigungsminister Panos Beglitis am Mittwoch in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters. (…)

Nach Angaben der Zeitung “Le Tribune” wĂĽrden die sechs Fregatten den griechischen Fiskus etwa 2,5 Milliarden Euro kosten. Bei den Fremm-Fregatten handelt es sich um Mehrzweckschiffe zur Bekämpfung von Ăśberwasserschiffen und U-Booten, aber auch fĂĽr die Vernichtung von Boden- und Luftzielen. Die französische Marine hatte sechs Fregatten dieser Art bestellt. Weitere sechs werden fĂĽr Italien gebaut.

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Marco Kanne streitet für eine Gesellschaft jenseits der Herrschaft des Menschen über den Menschen, für eine Gesellschaft der Freiheit, des Friedens und des Fortschritts — für den freien Markt.
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