If Nobody Ruled The World

Marco Kanne    06.12.2009    1 Kommentar
    

If nobody ruled the world
Every day would be the first day of Spring
Every heart would have a new song to sing
And we’d sing of the joy every morning would bring

If nobody ruled the world
Every man would be as free as a bird
Every voice would be a voice to be heard
Take my word, we would treasure each day that occurred

This world would be a beautiful place
Where we would weave such wonderful dreams
This world would wear a smile on its face
Like the man in the moon when the moon beams

If nobody ruled the world
Every man would say the world was his friend
There’d be happiness that no man could end
No my friend, not if nobody ruled the world

Every head would be held up high
There’d be sunshine in everyone’s sky
If the day ever dawned when nobody ruled the world

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Broschüre der Gewerkschaft Ver.di diffamiert CDU, CSU und FDP als Teil einer “extremen Rechten”

IDS    03.12.2009    3 Kommentare
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Unter dem Titel “Die Reihen fest geschlossen…” hat der hat der Hamburger Landesverband der Gewerkschaft Ver.di eine Broschüre (PDF) zur Hamburger NPD herausgebracht, in der unter anderem CDU, CSU und FDP implizit als Teil einer “extremen Rechten” diffamiert werden. Erarbeitet wurde das Pamphlet von Linksextremisten, die sich offen zur “revolutionären” Gewalt bekennen.

So werden beispielsweise auf Seite 9 der Broschüre CDU und CSU angegriffen und in die Nähe des Rechtsextremismus gerückt. Dort heißt es:

Gemeint [mit dem Begriff Rechtsextremismus; Anm.] ist meist dasselbe: jene politischen Akteure, die auf der Grundlage eines rassistischen und antisemitischen Weltbilds tätig sind, demokratische Institutionen und Prozesse beseitigen und die Gesellschaft nach Ungleichheitskriterien hierarchisch organisieren wollen. Meist geht es dabei um Gruppen oder Parteien rechts von der CDU/CSU – mal mehr, mal weniger klar abgrenzbar.

Das selbe Spiel wiederholt sich auf Seite 53 der Broschüre. In einem gerade einmal zwei DIN A5-Seiten umfassenden Text, der ohne jegliche Nachweise für seine Behauptungen daherkommt, heißt es zur FDP:

Innerhalb der extremen Rechten gibt es, grob gesagt, zwei Richtungen bezüglich der an gestrebten Sozialpolitik: Erstens die »Modernisierer«, die eine radikale Interpretation neoliberaler Wirtschafts- und Sozialpolitik befürworten – etwa die Republikaner (REP), bei denen es auch Überschneidungen zu den Neokonservativen der FDP gibt.

Inhaltlich erarbeitet hat die Broschüre die linksextremistische Gruppierung Avanti – Projekt undogmatische Linke. In ihrem Gründungsdokument bekennt sich diese Gruppierung offen dazu, “dass die heutige Gesellschaft revolutionär [d.h. gewaltsam; Anm.] verändert werden muss.” Am Ende des gewaltsamen Umsturzes stünde dann nach dem Willen der Gruppierung eine sozialistische Tyrannei.

Finanziert wurde das Pamphlet neben Ver.di Hamburg auch durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung der Partei Die Linke. Unter anderem deren gesamte Bundestagsfraktion steht wegen verfassungsfeindlicher Bestrebungen unter Beobachtung des Bundesamtes für Verfassungsschutzes.

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“Synchrone Taktung des sozialen Lebens”

Marco Kanne    01.12.2009    9 Kommentare
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Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen: Die Verfassungrichter begründen das Sonntagseinkaufverbot unter anderem mit dem Willen zu einer “synchronen Taktung des sozialen Lebens”. Als mein Opa noch klein war, nannte man das übrigens Gleichschaltung.

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Zeitgenössischer Faschismus

Marco Kanne    01.12.2009    0 Kommentare
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(via Andreas Lehmeyer)

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Die Feigheit des Roland Emmerich

Marco Kanne    01.12.2009    0 Kommentare
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In seinem Dekonstruktionsfilm “2012″, der jetzt in die Kinos kommt, geht nun, Höhepunkt seiner katastrophischen Weltsicht, die ganze Welt zu Bruch und mit ihr einige der größten Schätze des Christentums, darunter die Sixtinische Kapelle und der Petersdom in Rom – Emmerich ist, wie er bekennt, sehr gegen “organisierte Religionen” eingestellt. Die ganze Welt? Nein, die muslimische Welt bleibt verschont, jedenfalls vor der kinematographischen Zerstörung. Eigentlich wollte Emmerich auch die Kaaba in Mekka in die Luft blasen, eine der heiligsten Stätten des Islam und Ziel jedes muslimischen Pilgers, wie er dem Onlinemagazin scifiwire.com gestand: “Das wollte ich tun, muss sich zugeben. Aber mein Koautor Harald (Kloser) meinte, er wolle sich keine Fatwa wegen des Filmes zuziehen. Er hatte natürlich recht, das müssen wir hier in der westlichen Welt bedenken. Man kann christliche Symbole zusammenfallen lassen, bei einem arabischen Symbol handelt man sich eine Fatwa ein, so ist halt im Augenblick der Stand der Dinge.”

(via Jan Fleischauer)

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Verbieten, verbieten, verbieten!

Marco Kanne    01.12.2009    7 Kommentare
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Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat entschieden, dass es in Berlin – überraschend genug – ein Zuviel an Freiheit gäbe, das mit dem Grundgesetz nicht vereinbar sei. In der Bundeshauptstadt konnte man nämlich seit 2006 an Adventssonntagen in jenen Läden und Geschäfte einkaufen, die an diesen Tagen öffnen wollten. Gott sei Dank haben die “höchsten Richter” dieses Staates uns nun ein weiteres Mal von der Freiheit und Verantwortung entbunden, selbst über einen Aspekt unseres Lebens entscheiden zu müssen. Wer sich die ellenlange Begründung des BVerfG antun möchte, findet diese hier und die etwas kürzere Pressemitteilung hier.

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Hitler, der größte Demokrat aller Zeiten?

Marco Kanne    01.12.2009    4 Kommentare
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Demokratie ist – im Sinne der machthabenden “Demokraten” – nur dann Demokratie, wenn auch richtig abgestimmt wird. Kann es aus dieser Warte überraschen, dass sich auch der Massenmörder Adolf Hitler nach seiner “Ergreifung” der Macht und deren Konsolidierung freimütig zur Demokratie bekannte, ja, sich gar öffentlich als Vorkämpfer für die Demokratie in Europa, als “Erzdemokrat”, produzierte?

Demokratie ist in unseren Augen ein Regime, das vom Willen des Volkes getragen wird. Ich bin nach den Regeln der parlamentarischen Demokratie einst in Deutschland Kanzler geworden (Brausende Bravo-Rufe), und zwar als der Führer der weitaus stärksten Partei. Nach den Regeln der parlamentarischen Demokratie erhielt ich dann die unbedingte Mehrheit, und – Herr Churchill mag es bezweifeln – heute die einmütige Zustimmung des deutschen Volkes!

Ich habe nun in diesem Jahre nicht – zwei Demokratien – beseitigt, sondern – ich möchte fast sagen – als Erzdemokrat habe ich zwei Diktaturen beseitigt! (Immer tosender wird der Sturm des Beifalls, in dem sich jubelnde Heilrufe und brausendes Händeklatschen mischen). Nämlich die Diktaturen des Herrn Schuschnigg [in Österreich] und die Diktatur des Herrn Benesch [in der Tschechoslowakei]. Ich habe friedlich versucht, diese beiden Diktaturen dazu zu bewegen, auf dem Wege der Demokratie endlich für die Betroffenen das Selbstbestimmungsrecht herbeizuführen. Dieser Versuch ist mir mißlungen. Dann erst habe ich die Kraft des großen deutschen Volkes eingesetzt, um die Demokratie in diesen Ländern herzustellen, d.h. um unterdrückten Menschen die Freiheit zu geben! (…)

Herr Churchill und diese Herren sind Abgeordnete des englischen Volkes, und ich bin Abgeordneter des deutschen Volkes. (Stürmische Heilrufe branden zum Führer empor.) Der Unterschied liegt nur darin, daß auf Herrn Churchill nur ein Bruchteil der englischen Stimmen gefallen ist, während ich, ich darf es sagen, das ganze deutsche Volk repräsentiere!

Aus einer Rede Adolf Hitlers, abgedruckt in: Hamburger Nachrichten, 9. November 1938 (Reprint: Zeitungszeugen, Nr. 39)

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